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Die Evangelische Kirche

Im Jahr 1295 wurde in Rositz erstmals eine Kirche (mit Pfarrer) erwähnt. Das Jahr 1516 sollte für die Rositzer Geschichte ein Jahr von großer Bedeutung werden, da die Rositzer Kirche samt dem Turm, jedoch außer der Sakristei, von Grund auf neu errichtet wurde. Die Sakristei wurde demnach als Bestandteil der vorherigen Kapelle mit genutzt. Im Jahre des Kirchenneubaus blieb der Turm noch unvollendet und wurde erst einmal mit einem Schindeldach gedeckt. Der Turmbau zog sich  schließlich bis 1558 hin. 1571 erhält der Turm eine barocke Turmhaube. Im Jahre 1566 begann für das Rositzer Kirchspiel das Taufregister, womit nun auch die Geburten bzw. Taufen registriert werden konnten. Der Taufstein aus rotem Sandstein ist außen in Eichenholz gefasst und weist zahlreiche Reliefs auf. Er stammt aus dem Jahr 1582.

Die Evangelische Kirche in Rositz
Die Evangelische Kirche

Orgelchor mit  Doppelemporen
Orgelchor mit
Doppelemporen

Im Jahre 1877 begann schließlich eine umfangreiche Kirchenrestaurierung. So war unter anderen die 1716 erbaute Orgel schadhaft geworden, aus welchem Grund die Kirchgemeindevertretung beschloss, eine neue größere Orgel zu beschaffen. Dies erforderte einen Umbau der inneren Einrichtung, sodass das Orgelchor  erweitert und zwei Doppelemporen eingebaut werden mussten. An beiden Seiten des Kirchturmes wurden Treppenhäuser angebaut, um auf die Emporen zu gelangen.  Des Weiteren wurde die barocke Turmhaube aus dem Jahr 1571 entfernt und durch ein spitzes Dach ersetzt.

Das Geläut  der Kirche besteht aus drei Glocken, welche mehrfach ausgetauscht und verändert wurden. Bis zur Restaurierung 1877 war die älteste Glocke aus dem Jahr 1390. Teile des Geläuts fielen in den beiden Weltkriegen der Waffenproduktion zum Opfer. Lange Zeit war nur noch eine Glocke vorhanden. 1954 wurden aus dem Ort Leesen, welcher dem Braunkohlenbergbau weichen musste, zwei Glocken überführt und eingebaut. Das Geläut war nun wieder vollständig. Die kleine Glocke wurde umgegossen, um einen harmonischen Klang des Geläuts bis heute zu erhalten.

Die Glocken nach dem Ausbau 1942
Die Glocken nach dem Ausbau 1942

In der evangelischen Kirchgemeinde (Rositz, Kriebitzsch, Lödla und Monstab) leben heute ca. 670 Protestanten.

Termine zum Gottesdienst und Aktuelles finden Sie im Internetportal der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde und in der Gemeinderundschau der Verwaltungsgemeinschaft Rositz

Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde
Rositz Kriebitzsch Lödla Monstab

Pastorin Frau Christiane Müller

Bahnhofstr. 6

Tel.: 034498/22215

04617 Rositz

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